MALEACHI

Mai 3, 2008

Maleachi ist das letzte Buch der kleinen Propheten des Alten Testaments. Und das letzte Buch des Alten Testaments überhaupt.

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SACHARJA

Mai 3, 2008

Das Buch Sacharja gehört zusammen mit den Büchern Haggai und Maleachi zu den nachexilischen Prophetenbüchern.

 


HAGGAI

Mai 3, 2008

Hauptthema des Buches ist der Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem nach dem Babylonischen Exil.

„Im zweiten Regierungsjahr des Königs Darius, am 1.Tag des 6.Monats, gab der Herr dem Propheten Haggai eine Botschaft für Serubbabel, den Sohn Schealtils, den königlichen Bevollmächtigten in Juda, und für den Obersten Priester Jeschua, den Sohn Jozadaks. Der Herr ließ den Propheten Folgendes verkünden: »So spricht der Herr, der Herrscher der Welt: Dieses Volk behauptet, es sei noch zu früh, meinen Tempel wieder aufzubauen. Aber es ist offenbar nicht zu früh, dass sie selbst in prächtigen Häusern wohnen, während mein Haus noch in Trümmern liegt! Achtet doch einmal darauf, wie es euch ergeht! Ihr habt reichlich Samen ausgesät und doch nur eine kümmerliche Ernte eingebracht. Das Korn reicht nicht zum Sattwerden und der Wein nicht für einen ordentlichen Schluck. Ihr müsst frieren, weil ihr nicht genug anzuziehen habt. Und das Geld, das einer für seine Arbeit bekommt, zerrinnt ihm zwischen den Fingern. Deshalb sagt der Herr, der Herrscher der Welt: Merkt ihr denn nicht, weshalb es euch so schlecht geht? Geht ins Gebirge, schlagt Holz und baut meinen Tempel! Daran habe ich Freude; damit ehrt ihr mich! Ihr habt viel erhofft und wenig erreicht. Wenn ihr den Ertrag eurer Arbeit in eure Häuser brachtet, blies ich ihn fort. Warum das alles? Ihr lasst mein Haus in Trümmern liegen und jeder denkt nur daran, wie er sein eigenes Haus baut! Deshalb kommt vom Himmel weder Tau noch Regen für euch und die Erde lässt nichts mehr wachsen. Deshalb habe ich diese Dürre über euer Land kommen lassen, über die Berge, die Kornfelder, die Weingärten und Olivenhaine, sodass nichts mehr gedeiht. Menschen und Tiere müssen darunter leiden, und was ihr unternehmt, will euch nicht mehr gelingen.«“ (Haggai 1,1-11)


ZEFANJA

Mai 3, 2008

„In diesem Buch steht, was der Herr durch Zefanja verkünden ließ. Zefanja war ein Sohn von Kuschi und Enkel von Gedalja, seine weiteren Vorfahren waren Amarja und Hiskija. Das Wort des Herrn erging an ihn zu der Zeit, als in Juda König Joschija, der Sohn Amons, regierte.“ (Zefanja 1,1)


HABAKUK

Mai 3, 2008

Das Buch hat zwei Teile, die erzählenden Kapitel 1 und 2 und einen Psalm (Kapitel 3), Die Erzählung hat die Form eines Dialogs zwischen Habakuk und Gott.

„Der Herr antwortet: »Seht euch einmal um unter den Völkern! Ihr werdet staunen! Es tut sich etwas, ihr werdet es erleben. Wenn es euch jemand erzählen würde, ihr würdet ihm nicht glauben. Ich rufe die Babylonier, dieses wilde, erbarmungslose Volk. Sie ziehen über die Erde hin, um Länder in Besitz zu nehmen, die ihnen nicht gehören. Furcht und Schrecken verbreiten sie; sie nehmen sich heraus zu bestimmen, was Recht ist. Ihre Pferde sind schneller als Panther und wilder als hungrige Wölfe. Ihre Reiterei sprengt daher, kommt herangejagt aus weiter Ferne. Wie der Geier sich auf den Fraß stürzt, so stürzen sie sich in die Schlacht. Keiner blickt zurück, sie sammeln Gefangene ein wie Sand. Mit Königen treiben sie ihr Spiel, sie spotten über die hohen Würdenträger. Festungen sind für sie kein Hindernis: Sie schütten einen Belagerungswall auf und nehmen sie in Besitz. Dann ziehen sie weiter; sie fegen dahin wie der Sturm und machen sich schuldig. Die eigene Kraft ist ihr Gott.« “ (Habakuk 1,5-11)


NAHUM

Mai 3, 2008

„Dieses Buch enthält Prophetenworte gegen Ninive, die Hauptstadt des Assyrerreiches. Es ist darin aufgeschrieben, was der Herr dem Propheten Nahum aus dem Dorf Elkosch offenbart hat.“ (Nahum 1,1)

 


MICHA

Mai 3, 2008

„In diesem Buch steht, was der Herr dem Propheten Micha aus dem Dorf Moreschet über Samaria und Jerusalem offenbart hat. Das Wort des Herrn erging an Micha zu der Zeit, als in Juda nacheinander die Könige Jotam, Ahas und Hiskija regierten.“ (Micha 1,1)

Michas Anklagen gegen soziale Ungerechtigkeit und religiöse Verderbtheit lassen das Thema des Amos und das seiner Zeitgenossen wieder aufleben.